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Hintergründe und Historie

Ausführung aus der Gründungsversammlung TOP 1
Für den Verein gibt es zwei Aspekte:

Auf der eine Seite ist es die rechtliche Konsequenz, die Vereinigung von Bürgern in der Interessengemeinschaft, die seit dem Jahr 2005 besteht., eine rechtliche Gesamtbasis zu geben. Bei dem jetzt laufenden 3. Planfeststellungsverfahren A63 Rastplatz ist ein Verein schon bei der Informationseinholung im Vorteil.

Auch wenn das Folgende zur Zeit nicht relevant ist, grundsätzlich besitzen anerkannte Umweltvereinigungen ein sehr umfassendes Klagerecht.
Ein Planfeststellungsbeschluss kann so umfassend überprüft werden, ohne dass es darauf ankommt, dass die Umweltvereinigung in eigenen Rechten verletzt wird. Es genügt, dass sie sich satzungsmäßig dem Schutz von Natur und Umwelt verpflichtet hat.  Im Gegensatz zur Privatperson. Beim Privateinspruch müssen eigene Rechte verletzt sein, z. B als Grundstückseigentümer oder wenn Lärm die gesetzlichen Höhe überschreitet, d.h. bei der heutigen „RLS90“ haben Bürger kein wirkliches Klagerecht.

Auf der anderen Seite wäre mein persönlicher Wunsch, dass der Verein lange darüber hinaus aktiv erhalten bleibt und das Planfeststellungsverfahren nur ein Anstoß war.
Denn auch unsere Natur braucht Hilfe.
Ich will zwei kleine Beispiele bringen:

  •  Die fehlenden Insekten auf der Windschutzscheibe heißt eigentlich: unsere Vogelwelt hat keine Nahrung mehr.
  •  Die Bienen, die die meiste Bestäubung bei unseren Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst durchführen, können heute ohne einen Imker nicht mehr überleben !
    Deshalb ist Imkern heute aktiver Umweltschutz und Honig unterstützt ein Natur-Hobby.

Die Satzung beschreibt einen ganzen Blumenstrauß – aus jeder einzelnen Blume dieses Blumenstraußes könnte man schon einen eigenen Verein aufbauen.
Die Besonderheit der Satzung ist es, dass ein monatliches Treffen festlegt wird, weil weder ein Vorstand noch eine Satzung etwas vorschreiben will, was der Verein letztlich für die Umwelt tun möchte.
Aus der Dynamik der Mitglieder und dessen individuellen Schwerpunkte werden wir Themen finden, um der Natur wieder etwas zurück zu geben, was diese wohl verloren hat.

Ich will auf keinen Fall etwas vorschreiben, aber wem jetzt gar nichts einfällt, man kann bei Themen anfangen, wie z.B. Umwelterziehung für Groß und Klein (Müllbeseitigung in der Gemarkung, manche Glasflaschen sind brandgefährlich im Sommer.)
Aber auch Gestaltung von Lehrpfaden (Bienen oder Generation Obstgarten (seit 2007) wäre interessant.

Ich bin mir gewiss, der Verein - die Mitglieder - haben weitere interessante Ideen.

gez. Michael März Steinbach, den 24.1.2018

Der Verein ist für Alle, also auch für „Nicht-Steinbacher“, selbstverständlich offen.

 

siehe auch St.Natur-Aufnahmeantrag unter ⇒ Formulare